Wie alles begann...

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, damals war die Natur um mich herum ganz selbstverständlich. Als Kind gab es nicht`s schöneres, als mit meiner Mutti im Sommer in den Wald zu gehen und Schwammerln zu suchen und verschiedene Tiere im Wald zu entdecken und zu beobachten. Oder in meinen "Waldi" (ein kleiner Wald ganz nah am Haus gelegen) ganz Nachmittage zu verbringen und ein eigens Waldhäuschen zu bauen. Heimlich nahm ich altes Geschierr, Plastikschüsserln mit und richtet es mir im Waldhäuschen gemütlich ein. Mehr…

Mit 18 verspührte ich jedoch den Drang in eine Stadt zu ziehen. Die nächst gelegen größere Stadt war Graz. Ganze 7 Jahre war ich eine Städterin ohne dass ich Wald und Wiese  vermisste. Im innersten wusste ich jedoch, dass ich eines Tages einen Garten "mein" nennen darf. Mit 26 Jahren zog ich zu meinem Freund und jetztigen Mann nach Franzensdorf (Niederösterreich), ein kleines  Strassendörfchen nicht weit von der Wiener Stadtgrenze entfernt.

Der Garten glich anfangs eher einer Wildnis als nach einem Garten und für mich war das eine Herausforderung den Garten auf seine Art kennenzulernen umzugestalten und neu zu entdecken. Eine große Hilfe war und ist meine Schwester, wenn ich eine Frage zum Thema Garten habe, hat Sie immer einen Rat für mich. Mittlerweile sind schon mehr als 10 Jahre vergangen und unser Garten hat sich zu einem Naturgarten entwickelt. 

Weniger…

Naturnahe Gartengestaltung...

... liegt mir am Herzen. Naturnahe Gärten sind lebendig dynamisch und voller Leben. Ich habe es anhand unseres Garten in den letzten Jahren so gut beobachten können. Je weniger wir in die Natur eingegriffen haben umso mehr Tiere und Pflanzenarten haben sich angesiedelt. Die Plege eines naturnahen Garten geschieht behutsam und mit bedacht. Es wird mehr beobachten als eingeriffen. Verwelkte Planzen dürfen bis in das nächste zeitige Frühjahr stehen bleiben und bieten somit gleich Unterschlupf für Kleinstiere für den bevorstehenden Winter. Mehr…

Im naturnahren Gärtnen arbeiten wir mit der Natur und nicht gegen die Natur. Wichtig bei naturnahen Gärten ist die standortgerechte Befplanzung von heimischen Stauden, Bäumen etc... dadurch ist eine leichte Pflege der Pflanzen garantiert.
Die Vorteile eines naturnahen Garten überwiegen einfach. Er ist zeitlos und lässt sich nicht in aktuellen Trends zwängen. Ebenso ist die Plege und Zeitaufwand viel geringer als bei einem der über Jahre hin immer gleich aussehen soll.
Mit dieser Art von Gartengestaltung kannst Du sehr viel und aktiv für den Umweltschutz beitragen.


Wenn Du den Einheitsbrei der Gärten satt hast, dann wäre ein naturnaher, individuell gestaltener Garten, in dem das Grundstück sowie das Haus und die umliegende Landschaft miteinbezogen werden genau das richtige für Dich.

Weniger…

Mögen sich Stangenbohnen und eine königliche Kletterrose?

Ja :), sie machen ein gutes Paar ab die beiden. Die Stangenbohnen habe ich noch nie so stark wachsen gesehen obwohl der Samen erst recht späte (Mitte Juli) in die Erde kam. Die Rose hatte ihren Blühhöhepunkt bereits überschritten wo die Stangenbohne erst zaghaft ihren Weg nach oben suchte. Mehr…

Weniger…

Was in einem naturnahen Garten gehört...

- vorwiegend heimische Wildpflanzen (bevorzugt biologisch angebaute)
- Heimische Gehölze
- robuste Obstbäume
- Verwendug von regionalen Baustoffen sowie bereits vorhandenes Material Mehr…

kkk

Weniger…